02.12.2020

Der persönliche Wegweiser

Ein Rück- und Ausblick über die eigene Entwicklung.

Wegweiser

Mit meinem persönlichen Wegweiser finde ich meine Richtung.

Das Jahr 2020 war in vielen Bereichen ein ver-rücktes Jahr und langsam neigt es sich dem Ende zu. Ich habe die Angewohnheit, mir in den stillen Tagen zwischen den Jahren Zeit zu nehmen, um über mich selber nachzudenken. Das Innehalten hilft mir, über die eigenen Absichten immer wieder klar zu werden. Erst danach kann ich selbstbestimmt mein Handeln steuern und erste oder weitere Schritte in die gewünschte Richtung einleiten. Vielleicht haben auch Sie Lust, diese Zeit so zu nutzen. Dieser Blog beschreibt eine Möglichkeit dazu. Die Methode heisst «Der persönliche Wegweiser» und vielleicht unterstützt der Flipchart als Visualisierungshilfe Ihre Reflexion.

Woher komme ich?

Wie wurde ich, was ich bin? Was waren die entscheidenden Ereignisse, Personen, Hindernisse in meinem Leben? Was oder wer hat in diesem Jahr besonders zu meinem Werden beigetragen?

Was ist mir wirklich wichtig?

Welch Punkte, Werte, Dinge sind mir wirklich wichtig? Oder haben in diesem Jahr an Bedeutung gewonnen? Woran orientiere ich mich? Welche Prinzipien sind für mich leitend oder werfe ich nicht über Bord? Wenn allesmisslingt, was bleibt?

Welche Personen sind wichtig?

Welche Personen haben in diesem Jahr zu meinem Wachstum beigetragen? Welche Personen haben durch ihren Beitrag meine Entscheidungen beeinflusst? Welche Personen waren und sind schon immer wichtig und bei welchen Personen hat sich die Verbindung vertieft? Wo haben sich Verbindungen nicht vertieft oder sogar aufgelöst?

Was drängt oder zieht mich?

Welche Themen haben sich in diesem Jahr immer wieder in den Vordergrund gedrängt? Welche Themen tauchen immer wieder auf, die ablenken, um über die wirklich wichtigen Themen nachzudenken? Was drängt immer wieder? Und welches Thema hat mich dieses Jahr gezogen? Welches Thema zieht mich schon lange? Welches Thema hat die stärkste Zugkraft Richtung Sehnsucht?

Was oder wer sind meine Energieräuber?

Welche Dinge, Umstände oder sogar Personen, die mich in diesem Jahr begleitet haben, lasse ich zu, die mich zu viel Kraft rauben?

Und was soll oder könnte sein?

Wenn nun der Blick in die Zukunft schweift, welche Wege öffnen sich da? 

  • Der Weg, den ich schon mal gegangen bin?
  • Der Weg, der mich lockt (das wollte ich schon mal immer versuchen)?
  • Der Weg, den ich mir in meinen kühnsten Träumen ausmale?
  • Der Weg, der mir am vernünftigsten scheint?
  • Der Weg, zudem mir Menschen raten würden, deren Urteil mir wichtig ist?
  • Der unbekannte Weg?
  • Der Weg zurück?

Und welche Möglichkeiten ergeben sich aus diesen Wegen? Wie sehen diese Wege aus? Was passiert da beim Wandern und wer begleitet mich allenfalls dabei? Welche Wege möchte ich dieses Jahr begehen?

Quellenangaben: Der Ursprung dieser Methode stammt aus dem Buch: 50 Erfolgsmodelle von Mikael Krogerus und Roman Tschäppeler, Klein & Aber Verlag.

Autor

Luzia Anliker

Luzia Anliker ist Beraterin und Coach. Im Blog berichtet sie aus ihrer langjährigen und vielfältigen Tätigkeit bei crearium.

Alle Blogbeiträge dieser Autorin

Kommentare(0)

Ihre Emailadresse wird nicht veröffentlicht. Zwingende Felder sind mit einem * markiert!

zum Seitenanfang